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Pflanzenbasierte Ernährungsumstellung und der Einfluss von tierischen Produkten auf die Umwelt und G

Seit 2001 bin ich Vegetarierin. Schon lange hatte ich vorher darüber nachgedacht, fleischlos zu leben. Ich hatte ein Buch aus der Bücherei über die Massentierhaltung gelesen und war ziemlich geschockt. Die letzten Tage habe ich da eine gute Doku gesehen, die viele meiner Beweggründe bespricht (https://www.youtube.com/watch?v=gthQLp_F40o). Hier auch noch eine weitere, wer sich noch weiter damit beschäftigen will: https://www.youtube.com/watch?v=7n7wDZqwMos Doch fand ich kaum eine gute Rechtfertigung, um meiner Familie das klar zu machen. Dann kam der BSE-Skandal und die Schweinepest. Und ich habe aufgehört damit. Milch, Eier und Honig habe ich noch gerne geschlemmt. Fisch ab und zu auch.

Mir ist die Umstellung auf die Vegetarische Kost sehr schwer gefallen, denn ich habe immer sehr gerne Fleisch gegessen. Deswegen war ich am Anfang nicht so super streng mit mir. So hab ich in den ersten Jahren vielleicht 1-3 Mal im Jahr etwas Fleisch gegessen. Später hatte ich dann aber die Erfahrung gemacht, dass ich kein Fleisch mehr verdauen konnte und Bauchsmerzen bekam. Das war etwa 2007. Danach habe ich dann wirklich voll darauf verzichtet. Fisch zu essen war trotz allem immer noch ein Kompromiss mit meiner Familie, wenn ich zu Besuch war. Mittelweile gibt es nur noch dort Fisch oder wenn ich ihn geschenkt bekomme. Kaufen tue ich nun keinen mehr.

Als umweltbewusster Mensch habe ich mir dann auch Gedanken um den Einfluss des Fleischkonsums gemacht. Da ist mir vor Jahren schon aufgefallen, wie negativ dieser Teil der Ernährung sich auf die Umwelt auswirkt wegen des Futteranbaus, der Methanproduktion, Grundwasserbelastungen durch Gülledüngung, Antikbiotikaresistenzen, Massentierhaltung… um nur einige wenige Dinge zu nennen.

Mein Freund hat mir dann empfohlen mal den Film „Cowspiracy“ zu gucken. Dort recherchiert ein Mann zu den Zuständen in der Fleischindustrie und deren Auswirkungen auf die Gesundheit, die Umwelt und das Tierwohl. Am Ende seiner Recherchen ist er Veganer geworden. Aus gutem Grund! Der Film hat mir die Augen geöffnet wie groß immer noch der Einfluss meines Milch- und Eikonsums auf die Umwelt, meine Gesundheit und das Tierwohl ist. Leider wurde im Film nicht getrennt zwischen dem Einfluss von Fleischessern und Vegetariern. Doch mir hat das so ausgereicht, um über eine erneute Ernährungsumstellung nachzudenken.

Ich habe dann viele Dokus gesehen, die ähnliche Themen behandeln und sich mit dem Veganismus und der Lebensmittelindustrie beschäftigen. Im Folgenden eine kleine Übersicht:


Kurze vegane Rundumdoku vom WDR: https://www.youtube.com/watch?v=yHxo_ToBr3A

Ähnlich der WDR-Doku, aber ausführlicher: https://www.youtube.com/watch?v=ydz44zUbnKE

Kulturelle Lügen Präsi auf (Englisch): https://www.youtube.com/watch?v=W4HJcq8qHAY

Verschiedenste Aspekte des Veganismus (Englisch): https://www.youtube.com/watch?v=08vfbF5Z1O8

Liebe zu den Tieren, verschiedene Lebens- und Erfahrungsgeschichten: https://www.youtube.com/results?search_query=vegan+documentary

Positiver Umwelteinfluss veganer Ernährung (Englisch): https://www.youtube.com/watch?v=BVqGuk7g6As

In der letzten aufgelisteten Doku haben sie dann auch anschaulich aufgelistet, wie stark die Umwelt durch den Verzicht auf tiereische Lebensmittel entlastet wird.

4164 Liter Wasser, 20,4 kg Getreide, 9,1 kg CO2 und 2,8 m² Waldfläche werden unberührt gelassen, am TAG! Für mich ist das insofern sehr interessant, weil ich jedes Jahr etwas in den Urlaub fliege. Und durch die CO2-Ersparnis durch eine vegane Ernährung habe ich sozusagen meine Flüge mehr als kompensiert! Das hat mich schon echt umgehaun!!! Die kleinen alltäglichen Entscheidungen haben also einen ENORMEN Einfluss auf das umfassende Bild des Umweltschutzes. Deswegen hier eine kleine Übersicht, ohne Garantie auf Vollständigkeit

- Verringerung von CO2-Ausstoß → Klimaschutz

- Verringerung von Methanausstoß → Klimaschutz

- Verringerung von Wasserverbrauch → Wasserschutz, Artenschutz

- Verringerung der Güllemenge → Wasserschutz, Bodenschutz

- Verringerung der Futtermittelproduktion → Waldschutz, Artenschutz

- Verringerung des Tierleids → Arten- und Tierschutz

- Verringerte Antibiotikaresistenzen

Interessant im Gesamtzusammenhang ist dann auch die Lebensmittelindustrie. Da wollte ich euch auch noch zwei kleine Dokus empfehlen, die ich gesehen hab:

Lebensmittelverkauf und Manipulation: https://www.youtube.com/watch?v=9fOikSxhW8w

Food Inc. Zur Lebensmittelindustrie: https://www.youtube.com/watch?v=smk2xq2l3Ig

Ja, und nun? Ich hab mich anfangs, wie ihr seht, vor allem mit den umweltrelevanten Bereichen beschäftigt, weil die für mich recht neu waren. Ich wusste, dass viele wegen ihrer Tierliebe vegan leben. Dadurch bin ich selbst ja zum Vegetarier geworden. Doch zusätzlich rückte durch eine Mageninfektion (dazu später noch mehr) der gesundheitliche Aspekt der veganen Ernährung in den Vordergrund. Klar, man kan als Veganer genauso ungesund wie ein Vegetarier oder Fleischesser leben, wenn man zu viel Zucker, raffinierte Fette, Fertigprodukte oder so konsumiert. Allerdings gehe ich mal davon aus, wer sich anfängt mit Ernährung zu beschäftigen, der kommt um eine ausgewogene Ernährung kaum herum. Deswegen hier eine kleine Liste von positiven Veränderungen durch eine vegane, ausgewogene Ernährung und im Folgenden die dazugehörigen Erfahrungsberichte:

- längere, schönere Haare

- stärkere, schönere Nägel

- reine Haut

- fit, mehr Energie

- neutraler Körpergeruch

- besseres Zeitgefühl, besserer Schlaf, besser ausgeruht

- Reduzierung des Körperfetts, wer‘s mag (muss aber nicht)

- verbesserte Gelänke

- verbesserte Verdauung

- Verschwinden von Allergien

(Zusammengefasst aus: https://www.youtube.com/watch?v=CBLRJSs9aV0, https://www.youtube.com/watch?v=9qsvEcaRjpA, https://www.youtube.com/watch?v=Xv90N0dSyxI, https://www.youtube.com/watch?v=gYUhKEhd9Rg)

Auch haben Bestandteile der vegetarischen Ernährung wie Eier und Milchprodukte einen nachteiligen Effekt auf die Gesundheit durch vielerlei Wirkungsmechanismen. Ein sehr wichtiger ist die veränderte Darmflora, die wiederum zu verschiedenen Erkrankungen führen kann. Aber auch wie die Inhaltstoffe dann im Weiteren verstoffwechselt werden. Ein sehr interessanter und wichtiger Fakt über die Milch fand ich auch, dass sie uns immer als so guter Kalziumspender für die Knochen verkauft wird. Dabei konnte bewiesen wederen, dass in den Ländern, in denen die meiste Milch verbraucht wird, die höchsten Osteoporoseraten zu finden sind. Im folgenden einige Berichte, die zu den beiden Lebensmitteln interessant sein können (es gibt hierzu eine ganze Menge im Netz, wer sich detaillierter damit beschäftigen möchte):

Eier und Gesundheit: https://www.youtube.com/watch?v=wcxsCt1w198

Milch und Gesundheit: https://www.youtube.com/watch?v=EpIE5yhzhMk

Aber wie sieht es denn mit der Versorgung mit verschiedenen Mineralien und Vitaminen in der veganen Ernährung aus? Bekommt man auch genügend Proteine und so? Leidet man nicht schnell an Mangelerscheinungen durch das Fehlen von wichtigen Inhaltstoffen tierischer Lebensmittel?

Es gibt genügend Kalziumquellen (https://www.youtube.com/watch?v=EelH7poV-d0) oder welche für Eisen (https://www.youtube.com/watch?v=K2s7zdYNkQ8). Es gibt nur zwei Dinge, die zusätzlich zugeführt werden sollten, das sind Vitamin B12 (https://www.youtube.com/watch?v=Umbt-ajUJfc) und Vitamin D. Allerdings hängen beide Vitamine eher weniger mit dem Ernährungsstil als mit der Ernährungshygiene und dem Lebensstil zusammen.

Vitamin B12 wird durch Bakterien gebildet. Fressen Tiere Futter mit vielen Bakterien ist ihr Fleisch auch mit Vitamin B12 angereichert. So können gemüseessende Menschen also durch etwas Dreck am Essen auch etwas Vitamin B 12 zu sich nehmen. Und durch die Massentierhaltung und recht sterile Fütterungsmethoden und Lebensbedingungen der Tiere dort, enthält Fleisch auch zu wenig Vitamin B12, um den Menschen genügend zu versorgen. So leben auch viele Fleischesser mit einem Vitamin-B12-Mangel, geschätzte 40 % in Deutschland. Wenn man Mittel nimmt, sollte man allerdings darauf achten, dass es die aktive Form des Vitamins „Methylcobalamin“ ist.

Mit dem Vitamin D ist es auch so eine Sache. Man müsste schon sehr große Mengen Eier oder fetten Fisch essen, um seinen Vitamin-D-Mangel im Winter voll zu decken. Deswegen ist es sinnvoll in den nördlicheren Regionen dieser Welt ab September Vitamin D extra zu nehmen. Das hängt mit dem Sonnenstand und mit der Bekleidung zusammen und eher weniger mit der Ernährung (https://www.youtube.com/watch?v=aFAA7UPWdJc).

Von Vegavero gibt es vegane Ernährungsergänzungsmittel wie Vitamin D und B12, wer auch bei der Produktion hier sicher sein möchte, dass kein Tier zu schaden kommt.

Und wie ist‘s nun mit den Proteinen? Eine kleine Einführung könnt ihr euch hier ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=kGAB3dYbwao

Was mich bei dem Thema Proteine sehr überrascht hat, war, dass uns ja Milchprodukte und vor allem Eier als die ultimativen Proteinspender angepriesen werden. Bei Wikipedia hab ich allerdings gelesen, dass ein Ei nur ca. 13 g Protein pro 100g enthält (https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%BChnerei#Durchschnittliche_Zusammensetzung). Vergleicht man das mit vielen Nüssen, die zwischen 15 und 30 g Protein pro 100 g enthalten, erscheint das schon gar nicht mehr so viel. Auch Hülsenfrüchte enthalten im Schnitt etwas 20 g Protein auf 100g.

Eine kleine Übersicht findet ihr hier: http://www.peta.de/top-10-vegane-proteinquellen Genauere Werte dann hier: http://www.peta.de/veganismus-und-die-sache-mit-dem-protein

Damit braucht man sich bei einer veganen Ernährung nur bedingt Gedanken um eine ausreichende Proteinversorgung machen, wenn die erwähnten Lebensmittelgruppen in den alltäglichen Speiseplan in ausreichender Menge eingebaut werden. Und wie viel braucht man da so am Tag an Proteinzufuhr? Frauen haben wohl einen Bedarf von etwa 40 g und Männer von etwa 50 g Protein pro Tag. In der Schwangerschaft und während der Stillzeit ist der Bedarf für Frauen etwas erhöht.

Also kann man sich bei einer ausgewogenen und reichhaltigen veganen Ernährung völlig entspannen was die Sorgen um Gesundheit und Vitalität angehen!

Hier zum Ende des Abschnittes noch ein Interview mit einer Ärztin zu Veganismus und Gesundheit: https://www.youtube.com/watch?v=FL4aErGQYqg, https://www.youtube.com/watch?v=fRTxxSv-sDQ

Wie wir nun gelernt haben, ist das vegane Leben gesundheitlich völlig in Ordnung. Aber gilt das nur für den Durchschnittsbürger? Wie sieht es mit Sportlern aus oder Arbeitern die hohen körperlichen Anforderungen standhalten wollen?

Wir Menschen sind ja auch Tiere, wie wir mit vielen anderen umgeben sind. Die größten und stärksten Vertreter sind in der Regel die Pflanzenfresser, also die Veganer wie Giraffen, Elefanten und Gorillas. So ist auch der stärkste Mann Deutschlands Veganer (https://www.youtube.com/watch?v=UYXzp3jccW4) oder so manch anderer Leistungssportler (https://www.youtube.com/watch?v=e6KyfWhVTko, https://www.youtube.com/watch?v=4ozt0zbRWQM). Damit steht die Leistungsfähigkeit in vollem Einklang mit veganer Ernährung! Als sehr aktiver Mensch hab ich mir hier schon etwas Gedanken gemacht, wie das wohl wird, wenn ich meine Ernährung umstelle. Doch da konnten mir einige meine Sorgen nehmen, worüber ich mich sehr gefreut habe!

Ja und nun? Wie fange ich an???

Da hab ich mir erstmal einige Videos angesehen, wo einige beschreiben, wie es ihnen bei der Umstellung ergangen ist und auf was man achten sollte. Im Allgemeinen ist der Grundton: ausprobieren, neugierig sein, locker bleiben und seinen Humor beibehalten, Missionsarbeit beschränken und das Leben genießen. Hier eine kleine Auswahl:

https://www.youtube.com/watch?v=P2L_b9LSZOw

https://www.youtube.com/watch?v=wBjzS5d_QwA

https://www.youtube.com/watch?v=sbel59KQ7x

https://www.youtube.com/watch?v=rCJ0rxiieUo

https://www.youtube.com/watch?v=T0W8gdRYr9A

https://www.youtube.com/watch?v=4ozt0zbRWQM

https://www.youtube.com/watch?v=vtLvHRJN9dQ

Es gibt zudem unzählige Erfahrungsberichte, Guides durch verschiedene Städte, Anfängertipps und mehr im Netz. Sie können am Anfang auch sehr hilfreich sein. Was das Essen gehen angeht, da gibt es auch diesen Guide hier, um passende Locations zu finden: https://www.happycow.net

Und was mache ich nun? Nun ja, ich musste wegen einer Mageninektion (dazu gern mehr später) meine Ernåahrung radikal umstellen. Da ist es für mich zum Veganismus gerade nur ein ganz kleiner Schritt. Doch ich denke, ich werde meine tierischen Produkte erstmal noch aufbrauchen und dann völlig umgestellt sein. So wird die vollständige Umstellung wohl wie beim Vegetarier sein, langsam von statten gehen und mit einigen Kompromissen bezüglich der Familie verbunden sein.

In der Zwischenzeit bin ich ein großer Fan von Kokosmilch geworden, knabber viele Nüsse und freu mich über die neuen kreativen Türen, die sich in der Küche öffnen. So hab ich auch schon meinen ersten veganen Frischkäse gemacht. Der war super lecker. Rezepte stelle ich euch gerne dann in einer anderen Zusammenfassung vor, wenn es euch interessiert.

Hier zum Schluss noch mal eine kleine Liste guter Gründe für einen veganen Lebensstil:

- Tiere: Zucht, Haltung, Schlachtung → Milchprodukte, Honig, Fleisch...

- Umwelt: Landverbrauch, Klimawandel, Wasserkreislauf → Ausdünstungen, Wasserverbrauch, Landnutzung

- Humanismus: Empathie, Rechte → bio und fair, regional, saisonal

- Gesundheit: Ballaststoffe

- Hormone im Fleisch, die nicht in den Menschen gehören

- Gewichtsverlust, wer‘s mag

Stöbert einfach ein wenig herum, lasst eurer Kreativität und Neugierde freien Lauf und nehmt es als spannende Reise in eine neue Welt mit vielen wundervollen Erfahrungen, lieben Menschen und einer Prise Abenteuer!


14.11.16 15:27
 
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